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Weiterbildungsangebote in Mittelhessen:

Das mittelhessische Weiterbildungsportal

Hochschulen

Philipps-Universität in Marburg
Studierende (WS 08/09): 19.142
Wiss. Personal: 2.314
Weltweit älteste protestantische Universität, gegründet 1527

Justus-Liebig-Universität Gießen
Studierende (WS 08/09): 22.884
Wiss. Personal: 1.691
Gegründet: 1607

Fachhochschule Gießen-Friedberg
Studierende (WS 08/09): 10.167
Wiss. Personal: ca. 390
Gegründet: 1971

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Studienangebot in Mittelhessen

Die Vernetzung der drei Hochschulen durch den Hochschulvertrag Mittelhessen leistet einen entscheidenden Beitrag zum Bildungsstandort Mittelhessen. Alle drei Hochschulen internationalisieren derzeit ihr Studienangebot und sind außerdem als "Familiengerechte Hochschule“ zertifiziert. Diese guten Bildungs- und Forschungseinrichtungen bringen ein großes Potenzial an qualifizierten Mitarbeitern hervor und schaffen Führungskräfte von morgen.

Portraits der Hochschulen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Links zu den Hochschulen:

www.uni-giessen.de

www.fh-giessen-friedberg.de

www.uni-marburg.de

Neben den Spitzenleistungen in Forschung und Lehre einerseits erleben Marburger Studierende andererseits eine Hochschule fernab hektischer Betriebsamkeit. Anonymität und Massenbetrieb halten sich an der Philipps-Universität in Grenzen.

Philipps-Universität - moderne Hochschule mit großer Tradition

Die Philipps-Universität Marburg, mit bald 500 Jahren die älteste und in Hessen, versteht sich als klassische moderner Prägung. Mit ihrem breiten Spektrum geisteswissenschaftlicher Fächer und experimentell anspruchsvollen Naturwissenschaften nutzt sie ihre ideale Plattform für die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Sie setzt auf innovative Lehre mit , die zum Beispiel mit dem 1. Platz im hessenweiten Wettbewerb "Excellenz in der Lehre 2007" ausgezeichnet wurde.  

Nach wie vor sind zu den Fragen der Zeit, von der Nanotechnologie bis zu den Lebenswissenschaften, Stimmen aus Marburg zu hören. Hervorragend ausgewiesen in der ist die Philipps-Universität in den Materialwissenschaften, der Optodynamik, in der Tumorforschung, der Mikrobiologie, in den Neurowissenschaften sowie in der Friedens- und Konfliktforschung und in weiteren natur- und geisteswissenschaftlichen sowie medizinischen Fachgebieten. Im Bereich der Forschung gilt sie als überdurchschnittlich erfolgreich, was ein Spitzenplatz unter den hessischen Hochschulen bei der Drittmitteleinwerbung und von ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern belegen, angefangen vom ersten Nobelpreis für Medizin bis hin zu derzeit elf Leibniz-Preisträgern.

Vor allem in den Geisteswissenschaften bietet die Philipps-Universität ein breit gefächertes Studienangebot mit vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten. Neben der Konsolidierung von Bewährtem werden derzeit verstärkt neue Formen der Lehre und neue Inhalte entwickelt, die unter anderem in gestuften Studiengängen von Bachelor und Master münden und ein breit gefächertes Studienangebot bieten.

Die Stadt im Grünen bietet Studierenden relativ günstige Arbeitsbedingungen. Die Uni-Gebäude verteilen sich auf zwei Standorte: Während sich die Buchwissenschaften auf die Innenstadt konzentrieren, sind die meisten Naturwissenschaften und die Mathematik auf den sechs Kilometer entfernten Lahnbergen angesiedelt. Hier befinden sich seit zwei Jahrzehnten das Uni-Klinikum und der Neubau des sowie der des Biomedizinischen Forschungszentrums.  

Weitere Informationen im Internet: www.uni-marburg.de

 

Im interdisziplinären Forschungszentrum der JLU forschen und arbeiten Wissenschaftler und Studierende unter optimalen Bedingungen.

Exzellenz-Studium an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) verbindet moderne Wissenschaft mit der Tradition einer 400-jährigen Geschichte.

 An elf Fachbereichen und neun wissenschaftlichen Zentren bietet die Universität ein breites Angebot der Rechts-, Wirtschafts-, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften mit einer in Deutschland einzigartigen Fächerkonstellation. Die Studierenden können derzeit unter rund 150 verschiedenen Studiengängen bzw. -fächern wählen. Von A wie Agrarökonomie über K wie Kunstpädagogik bis Z wie Zahnmedizin ist für jeden etwas dabei.

 Agrar-, Umwelt und Ernährungswissenschaften sowie Veterinärmedizin sind Fächer, die in dieser Kombination nur an sehr wenigen deutschen Hochschulen vertreten sind. Gemeinsam mit der Biologie und Medizin ermöglichen sie eine besondere Schwerpunktbildung im Bereich der Lebenswissenschaften, der durch Sonderforschungsbereiche, Verbund­forschung, nationale und internationale Graduiertenkollegs sowie das Gießener Graduiertenzentrum Lebenswissenschaften (GGL) eine zusätzliche Stärkung erfährt.

 Dass die Universität trotz ihres hohen Alters für die Zukunft bestens aufgestellt ist, zeigt unter anderem ihr hervorragendes Ergebnis gleich zu Beginn der „Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder“: Von Anfang an werden an der Universität Gießen als einziger Hochschule in Hessen ein Exzellenzcluster, also eine Einrichtung der Spitzenforschung, im Bereich Herz-Lunge gemeinsam mit Frankfurt und dem Max-Planck-Institut Bad Nauheim sowie eine internationale Graduiertenschule in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit insgesamt 25 Millionen Euro gefördert. Das Zukunftskonzept „Human Life and its Resources“ legt die Lebens- und die Kulturwissenschaften als die wichtigsten Entwicklungslinien der JLU fest.

Weitere Informationen im Internet: www.uni-giessen.de

Hörsaal der FH Gießen-Friedberg.

Die Fachhochschule Gießen-Friedberg ist gefragt: Zurzeit 11.789 Studierende wissen den Praxisbezug und das breite Leistungsspektrum der Hochschule zu schätzen. Foto: FH

Studieren, was in der Wirtschaft gefragt ist: Die FH Gießen-Friedberg

Die Fachhochschule Gießen-Friedberg wächst kontinuierlich. Das gilt für den Zustrom an Studieninteressierten, die Erweiterung des Leistungsspektrums und den räumlichen Ausbau der Hochschule.

Auch im Wintersemester 2009/10 übertraf die FH zwei bisherige Rekordmarken: 2590 neue Studentinnen und Studenten bedeuten die höchste Anfängerzahl in der Geschichte der Hochschule. Der Zuwachs gegenüber dem vergangenen Herbst beträgt cirka 11 Prozent. Auch die Gesamtstudierendenzahl ist mit 11.789 auf die bisherige Höchstmarke gestiegen.

Das Präsidium bewertet diese Entwicklung als Beleg für die erfolgreiche Marktorientierung der Hochschule: „Der erneute Anstieg zeigt, wie attraktiv die Studienangebote der FH Gießen-Friedberg sind. Die fast abgeschlossene Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse bewährt sich. Die klassischen Ingenieurdisziplinen sind auch als Bachelorprogramme stark nachgefragt. Unsere Biowissenschaften, die Betriebswirtschaft und die Informatik mit ihren unterschiedlichen Anwendungsfächern beweisen erneut, wie sehr sie auf das Studien- und Berufsinteresse junger Menschen zugeschnitten sind.“

Auch auf dem Gebiet der Forschung hat die Hochschule jüngst bedeutende Erfolge erzielt. Im Rahmen der „Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (Loewe)" erhielt sie für ihren Schwerpunkt „Biomedizinische Technik" 2008 vom Land Hessen die Förderzusage in Höhe von insgesamt 4,2 Millionen Euro.

Mit der Einrichtung von Kompetenzzentren, in denen sich Vertreter verschiedener Fachbereiche zusammengeschlossen haben, hat die FH ihre Infrastruktur für Forschung weiter verbessert und das wissenschaftliche Umfeld vor allem mit Blick auf Master-Studiengänge gestärkt. Die Zentren forschen auf folgenden Gebieten:

- Biotechnologie und Biomedizinische Physik

- Energie- und Umweltsystemtechnik

- Gebäude-Technik-Management

- Nanotechnik und Photonik

- Optische Technologien und Systeme

- Medizin- und Krankenhaustechnik

- Mobilität – Verkehr – Automotive

- Werkstoffwissenschaften und Materialprüfung.

 Zur Stärkung der Region Mittelhessen als Standort der Medizinwirtschaft wird die Einrichtung eines Anwenderzentrums Medizintechnik an der FH Gießen-Friedberg beitragen, dessen Bau im Herbst  2009 begonnen wurde.

Weitere Informationen im Internet: www.fh-giessen-friedberg.de

 

 

StudiumPlus - Enge Verzahnung von Theorie und Praxis

Mit dem Studienangebot StudiumPlus in Wetzlar setzt die Fachhochschule Gießen-Friedberg auf eine noch stärkere Verzahnung mit der mittelhessischen Wirtschaft. In Kooperation mit Unternehmen sowie den Industrie- und Handelskammern 2001 gegründet, waren im Wintersemester 2009/2010 bereits 600 Studierende eingeschrieben. Derzeit werden der Master-Studiengang Prozessmanagement sowie die Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaft, Ingenieurwesen/Mikrosystemtechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und "Leitung und Bildungsmanagement im Elementarbereich" angeboten.  Die vollwertigen Fachhochschulstudiengänge bieten neben einem theoretischen Fachstudium eine starke Praxisorientierung, da die Hälfte der Ausbildung in einem Unternehmen stattfindet. Die Studierenden sind an der Fachhochschule Gießen-Friedberg immatrikuliert und haben gleichzeitig einen Studienvertrag mit einem Unternehmen aus der Region in der Tasche. Neben der fachlichen Kompetenz wird den Studierenden auch soziale Kompetenz vermittelt. Damit ist StudiumPlus der optimale Einstieg in das Berufsleben, da er Studium und Beruf kombiniert. Während der gesamten Studiendauer erhalten die Studierenden eine monatliche Vergütung. Damit können sie ihr Studium selbst finanzieren und stehen von Anfang an auf eigenen Füßen. Die monatlichen StudiumPlus-Beiträge übernimmt das Unternehmen. Für den Erfolg des Studienkonzepts steht die Zahl der Unternehmen, die sich daran beteiligen: Ihre Zahl stieg von 25 im Gründungsjahr 2001 auf derzeit über 300. 

Weitere Informationen im Internet: www.studiumplus.de

 

 
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