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Witteck zum letzten Planfeststellungsbeschluss für die Autobahn A 49
„Ein guter Tag für die Menschen und die Wirtschaft in Mittelhessen“
„Auf diese Weise schließen wir eine große Lücke in der mittelhessischen Infrastruktur. Deshalb ist dies ein bedeutsamer Tag für die vielen Unternehmen in Stadtallendorf, Kirchhain und Treysa, aber auch für die vom Verkehr geplagten Menschen im Ohmtal.“
Der Arbeitskreis A 49 unter seinem Leiter Ulrich Eitel von der Marburger Tapetenfabrik in Kirchhain hat sich bei seinem letzten Treffen im April verabredet, dass sich jetzt alle Kräfte gemeinsam für die Finanzierung des Weiterbaus einsetzen werden. Witteck erläutert: „Politik und Wirtschaft ziehen hier an einem Strang. Und wir wissen die Menschen aus der Region hinter uns, die sich darauf freuen, endlich wieder in Ruhe schlafen zu können. Die heimischen Unternehmen bieten vielen Menschen Arbeitsplätze. Für deren Bestand ist der Weiterbau unerlässlich.“ Auch der Bundeswehr-Standort Stadtallendorf profitiere von dem Autobahn-Bau und nicht zuletzt die Umwelt: Durch eine kürzere Strecke zwischen Mittelhessen und Kassel ohne Steigungsstrecken werde der Kraftstoffverbrauch und die Unfallgefahr gesenkt.
Der Weiterbau der Autobahn A 49 ist mit allen Abschnitten im Investitionsrahmenplan 2011-2015 des Bundesverkehrsministeriums enthalten, das eingeplante Geld reiche aber noch nicht aus. „Für die Verkehrskosteneinheit 20 bis nach Schwalmstadt fehlen uns aktuell 95 der 155 Millionen Euro. Hier ist der Bund gefragt, die Finanzierung aufzustocken“, so Witteck. Er kündigt an, dass der Arbeitskreis als Abordnung aus Mittelhessen mit dem Bundesverkehrsminister sprechen werde, um die Bedeutung des Vorhabens für die Region zu verdeutlichen.
Der letzte Abschnitt der A 49 von Stadtallendorf bis zum Anschluss an die A5 bei Gemünden im Vogelsbergkreis hat eine Länge von ca. 17 km und soll ca. 234 Mio. EUR kosten.
Mehr Informationen im Internet: http://www.pro-a49.de/


