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Regionalmanagement-Vertreter treffen die mittelhessischen Bundestagsabgeordneten in Berlin

Wilfried Schmied, Sibylle Pfeiffer, Dr. Helge Braun, Rüdiger Veit, Beate Hammerla, Jens Ihle (V.r.n.l.)
Am vergangenen Dienstag waren Wilfried Schmied, Vorsitzender des Vereins MitteHessen, zusammen mit Beate Hammerla von der Geschäftsführung und Regionalmanager Jens Ihle zu einem Treffen mit den mittelhessischen Bundestagsabgeordneten nach Berlin gereist. Ziel des Gesprächs in der Parlamentarischen Gesellschaft war es, die ganze Bandbreite der Aktivitäten des Regionalmanagements vorzustellen und die Rückmeldung der Parlamentarierinnen und Parlamentarier einzuholen.
Neben dem anlaufenden Marketing für Fachkräfte in Mittelhessen, dem "Werben um Köpfe" vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung, waren die technologischen Stärken der Region Thema in Berlin; diese sollen über eine Bündelung durch Clustermanagements weiter gestärkt werden. Dabei konzentriert sich Mittelhessen auf die Zukunftsbranchen wie beispielsweise die Medizinwirtschaft, die Optik und die Logistik.
Durch eine kurzfristig angesetzte Bundestags-Ausschusssitzung war nur drei Abgeordneten die Teilnahme an dem Treffen möglich; diese jedoch äußerten sich befürwortend zu den Projekten von MitteHessen:
Dr. Helge Braun (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung erklärte: "Mittelhessen muss sich als gastfreundliche, internationale und intelligente Region präsentieren. Das Standortmarketing sollte regional ausgerichtet sein, um mehr Wirkung zu erzielen!"
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Rüdiger Veit, ebenfalls aus Gießen, stellte heraus, dass MitteHessen identitätsstiftende Projekte angehen solle: "Es ist wichtig, die Persönlichkeiten aus der Region in den Fokus zu stellen, die besonderes leisten." Besonderes Lob zollte er für die Idee der "Botschafter der Region Mittelhessen" und deren Umsetzung.
Sibylle Pfeiffer (CDU), die den Lahn-Dill-Kreis im Deutschen Bundestag vertritt, betonte: "Die Attraktivität der Region muss bekannter werden. Umsiedlungsentscheidungen sind meist Familienentscheidungen, deshalb sind die Bedürfnisse der Lebenspartner in den besonderen Fokus zu stellen. MitteHessen leistet hierbei wertvolle Arbeit, die vor allem von den regionalen 'Randlagen' genutzt werden sollte."
Nach dem Treffen zeigten sich die Abgeordneten sehr zufrieden mit der bisher vom Regionalmanagement geleisteten Arbeit. Die aufgegriffenen Themen wie Optik und Medizintechnik seien erfolgreich angegangen worden und damit sei ein weiterer Effekt erzielt worden: Die Identifikation mit der Region funktioniere über Themen, die möglichst flächendeckend von Bedeutung sind. Die demnächst anstehenden Themen Breitband-Ausbau und Fachkräftemarketing seien ebenfalls sehr gut geeignet, um diese Funktion zu übernehmen. Die Mitglieder des Bundestages sagten ihre inhaltliche Unterstützung zu und stimmten einer weiteren Vernetzung zu: Ein enger Informationsaustausch zu Gunsten der Region Mittelhessen wurde verabredet.




