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Regionalmanagementverein zu Vorwürfen von Thorsten Schäfer-Gümbel
Wirkungsvoll für die Region Mittelhessen
Vier von fünf mittelhessischen Landkreisen, die somit genau 79 Kommunen der Region repräsentieren, sowie die drei Oberzentren Gießen, Marburg und Wetzlar seien Mitglied im Regionalmanagementverein. Darüber hinaus haben sich sieben weitere Städte und Gemeinden für eine Vollmitgliedschaft entschieden. „Wir werben massiv mit guten Argumenten um weitere Mitglieder aus der kommunalen Familie“, erklärt Schmied: „Bei 101 Kommunen gibt es noch Potential, das ist uns bewusst“. In den acht Jahren des Bestehens seien lediglich fünf Kommunen ausgetreten, doch das habe nicht an ihrem mangelnden Einfluss gelegen. Insgesamt 380 Personen aus dem Kreis der Mitglieder seien im Verein aktiv. Darunter seien zahlreiche Vertreter der Kommunen. Unter anderem wurde auf diese Weise das Leitbild der Region Mittelhessen erarbeitet.
Das Leitbild - die Strategie für Mittelhessen
„In einem aufwändigen Prozess haben wir um das Leitbild für die Region gerungen, damit wir eine Strategie und ein Konzept bis 2020 haben, verknüpft mit konkreten Zielen“, betont Wilfried Schmied, der darauf hinweist, dass das Leitbild von der Mitgliederversammlung einstimmig verabschiedet worden sei. Das Konzept sei nach wie vor unter http://www.leitbild-mittelhessen.de abrufbar und wurde am 2. März 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt. Zudem baut MitteHessen auf ein Strategisches Zielsystem, mit dem der Verein gesteuert wird. „Unsere Balanced Scorecard (BSC) und ihre gelebte Umsetzung in der Geschäftsstelle wurde auf der letzten Vorstandssitzung gerade durch Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) ausdrücklich gelobt“, berichtet Wilfried Schmied.
Die Finanzierung der Marketing- und Projektarbeit erfolgt durch Mitgliedsbeiträge und Fördergelder. „Die Förderquote wird jährlich gesteigert. Auf einen Euro Mitgliedsbeitrag wurden 2009 zusätzliche 0,60 EUR Fördergeld eingeworben. 2010 waren es 0,77 EUR und 2011 werden es 0,95 EUR sein!“ beschreibt Wilfried Schmied den Erfolg der Drittmittelakquise des Regionalmanagements.
Die Projekte des Vereins MitteHessen nähmen Bezug auf das Leitbild und die BSC. Damit werde die Region gestärkt. Allein in diesem Jahr werden elf Projekte betrieben. Beispielhaft hierfür: Der Verein MitteHessen entwickelt mit Fachleuten aus Wirtschaft, Hochschule und Kommunen eine Strategie, um den Herausforderung des Fachkräftemangels zu begegnen. Durch ein abgestimmtes Fachkräftemarketing für Mittelhessen sollen die 50.000 Studierenden für eine Karriere in der Region begeistert werden. Dies sei ein Konzept mit Nutzwert für Wirtschaft, Hochschule und die jungen Neubürger!
Standortvermarktung und aktives Neukundengeschäft betrieben seit sechs Jahren private und kommunale Partner auf dem mittelhessischen Gemeinschaftsstand der Gewerbeimmobilienmesse Expo Real. Auch 2011 seien wieder 19 Partner dabei. „Thorsten Schäfer-Gümbel hat 2006 den Messestand persönlich besucht und weiß, welche Wirkung dieser in öffentlich-privater Partnerschaft von MitteHessen organisierte Auftritt der Region international entfaltet“, betont Wilfried Schmied.
Die Schlüsselbranchen der Region wurden und werden durch den Verein deutlich gestärkt. Gerade die Medizinwirtschaft und die Optikindustrie profitierten vom Engagement des Vereins. Aktuell würden Studien über die Umwelttechnologie und die Logistik, mittelhessische Wachstumsbranchen, vorangetrieben Durch die zielgerichtete Arbeit im Regionalmanagementverein würden nicht nur enorme Summen von Fördergeldern in Höhe von über 19 Mio Euro eingeworben, sondern auch neue Infrastruktur konnte geschaffen werden: Als Beispiele hierfür gelten das Anwenderzentrum für Medizintechnik an der Technischen Hochschule Mittelhessen und das Clustermanagement für Gesundheitswirtschaft timm.
„Wir können nicht erkennen, woher Herr Schäfer-Gümbel die Substanz für seine Kritik erhält“, erklärt Wilfried Schmied. „Wir laden jede und jeden zum Mitmachen ein, Ideen aus dem Kreis der Mitglieder stoßen bei uns auf offene Ohren“ und ergänzt: „Die Region ist genauso stark wie ihr Regionalmanagement und unser Ziel lautet „gemeinsam Zusammen Wachsen“. Wer dabei mithelfen will, die Strategie umzusetzen, ist herzlich willkommen!“





