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MitteHessen begrüßt Weiterbau der A49 / Posch: Baubeginn bis 15.März

„Wichtiges Signal zur richtigen Zeit“

16.02.2010 • Das Regionalmanagement Mittelhessen begrüßt den angekündigten Weiterbau der Autobahn 49 als eine richtige und wichtige strukturpolitische Entscheidung für die gesamte Region.

 „Unternehmen und Bürger können aufatmen“, kommentierte der Vorsitzende des MitteHessen-Arbeitskreises A49, Ferrero-Prokurist Detlev Brömer,  die Entscheidung für einen möglichst raschen Baubeginn. „Die Anbindung an das Fernstraßennetz stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der hier beheimateten Unternehmen. Die Bürger profitieren vor allem entlang der viel befahrenen Bundesstraßen von der Bündelung des Durchgangsverkehrs auf der Autobahn. Der Lückenschluss zur A5 wird sie von vielen Tausend Autos und Lastwagen entlasten.“

 Auch der Vorsitzende des Regionalmanagementvereins MitteHessen, Regierungspräsident a.D. Wilfried Schmied, freut sich nach jahrzehntelangem Tauziehen über den Baubeginn des 12 Kilometer langen ersten Teilabschnitts zwischen dem bisherigen Ausbauende bei Neuental und Gemünden. „Der  Entschluss, die A49 weiterzubauen, ist aus Sicht des Regionalmanagements ein wichtiges Signal zum richtigen Zeitpunkt. Viele Unternehmen, Kommunen und Politiker haben schon fast nicht mehr an die Umsetzung dieses wichtigen Infrastrukturprojekts geglaubt. Der Ausbau ist richtungsweisend für den wirtschaftlichen Erfolg der Region und die Zukunftssicherung der in ihr beheimateten Unternehmen", so Schmied. Er gehe davon aus, dass durch ein geeignetes Baumanagement den berechtigten Interessen der Anliegerkommunen Rechnung getragen werde und die verkehrlichen Belastungen während der Bauphase möglichst gering gehalten würden.

Das hessische Verkehrsministerium hatte am Freitag mitgeteilt, dass der Bund Geld für den Weiterbau der A49 freigegeben habe. Das Baurecht für das erste Teilstück zwischen und Gemünden  liege vor. Die Bauarbeiten sollen aber auf jeden Fall bis zum 15. März beginnen, wie eine Sprecherin von Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) sagte. Die Kosten für das Teilstück werden auf 183 Millionen Euro beziffert.   

 
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