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Mitgliederversammlung 2008 in Weilburg: "Fast jeder vierte Deutsche kennt Mittelhessen"

Fast jeder vierte Deutsche kennt „Region Mittelhessen“

Mitglieder ziehen Bilanz über fünf Jahre Regionalmanagementverein MitteHessen

(Weilburg/Mittelhessen, 28. Mai 2008) Auf der sechsten Mitgliederversammlung des Regionalmanagementvereins im Weilburger Hotel Lahnschleife blickten die Mitglieder heute auf fünf Jahre erfolgreiche Arbeit im Regionalmanagement und –marketing zurück. Eine von MitteHessen e. V. in Auftrag gegebene repräsentative Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) unter 1.000 Frauen und Männern in Deutschland hat ergeben, dass 23% von der Region Mittelhessen gehört oder gelesen haben. „Fast jeder vierte Deutsche kennt also Mittelhessen, allerdings noch nicht ganz mit den von uns gewünschten Attributen“, bilanzierte Vorstandsvorsitzender Wilfried Schmied. „In unserer eigenen Region ist Mittelhessen bei knapp 67,5% der Menschen bekannt, hier wird die zentrale Lage positiv eingeschätzt, unsere Stärken Bildung und Wissenstransfer sind aber noch weitgehend unbekannt. Diese Zahlen sind für uns ein Ansporn, das Regionalmarketing weiter zu intensivieren.“

Entwicklung von 23 Gründungsmitgliedern auf aktuell 84 Mitglieder

Dr. Matthias Leder, ehrenamtlicher Geschäftsführer von MitteHessen e. V., konnte über eine weiter positive Mitgliederentwicklung berichten: „Inzwischen sind es 84 Städte, Landkreise, Kammern, Hochschulen und Unternehmen, die an der Mitgestaltung der Region teilhaben wollen. Wir beobachten dabei ein zunehmendes Interesse an unserem Netzwerk von außerhalb“, freute sich Leder. Unternehmen wie die Fraport AG, Gazeley Germany GmbH oder die PricewaterhouseCoopers AG aus Frankfurt sind die neuesten Vereinsmitglieder.

Gruppenbild mit Dame: Vorstand und Geschäftsführung von MitteHessen

Weiterbildung, Gewerbeimmobilienvermarktung, Medizintechnik

In weiteren Berichten erfuhren die Mitglieder neues aus der Vereinsarbeit: So plane man, zusammen mit den Weiterbildungsinstitutionen der Region gemeinsame Aktivitäten. Dr. Marieanne Ebsen-Lenz von der Kreisvolkshochschule in Lich berichtete: „Wir denken an die Einrichtung einer gemeinsamen Dachmarke und einer Weiterbildungsberatung.“

Auf der Gewerbeimmobilienmesse Expo Real wird die Region Mittelhessen diesmal mit 14 Mitausstellern auf einem deutlich größeren Stand vertreten sein. Rainer Dietrich von der Wirtschaftsförderung Wetzlar: „Benachbart zu den anderen hessischen Regionen können wir so die Vorzüge Mittelhessens noch besser vermarkten.“ Dr. Alexander Saring und Rainer Velmeden von der Firma BauWerk freuen sich bereits: „Dieses Projekt ist ein hervorragendes Beispiel für eine öffentlich-private Partnerschaft zum Nutzen der Region! Aufgrund der Aufträge aus dem letzten Jahr konnten wir drei neue Arbeitsplätze schaffen.“

Rainer Velmeden und Dr. Alexander Saring (rechts) von BauWerk

Dr. Reinhard Cuny

Dr. Andreas Weißflog von timm (Technologie & Innovation Medizinregion Mittelhessen) informierte über die Entwicklungen im 2007 eröffneten Clustermanagement: „Mittelhessen bewirbt sich als »Gesundheitsregion der Zukunft«“. In diesem Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung werden die besten Konzepte zur regionalen Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich Gesundheit ausgezeichnet. „Ich glaube, Mittelhessen geht mit einem klaren Wettbewerbsvorteil ins Rennen“, so Weißflog. „Gerade im Bereich Herz-Lunge sind wir in Wirtschaft und Wissenschaft sehr gut aufgestellt.“

 

Regionale Strukturentwicklung ist eine Aufgabe und kein Selbstläufer

Begonnen hatte die Versammlung mit Grußworten von Knut Rehn als Vertreter der Stadt Weilburg, die Gründungsmitglied von MitteHessen e. V. ist: „Wir bekennen uns zur Region und sind gerne ein internationales Aushängeschild im touristischen, wirtschaftlichen und kulturellen Sinn.“ Dr. Reinhard Cuny aus dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung hatte bereits die Gründungsversammlung 2003 begleitet und meinte: „Gestaltung einer Region kann nicht von oben verordnet werden, hier ist eine starke regionale Kooperationsbereitschaft nötig. Und die spüre ich hier bei Ihnen.“ Nach dem Bericht der beiden Kassenprüfer, Matthias Knak (Sparkasse Gießen) und Jürgen Schroetter (Pharmaserv GmbH, Marburg) entlasteten die Mitglieder einstimmig Vereinsvorstand und -Geschäftsführung für das Jahr 2007.

 
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