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Startseite > MitteHessen e.V. > Service > Aktuelles > 14.4/2007: Bilanz der Expo Real 2007

Bilanz der Expo Real 2007

Gut frequentiert: der Mittelhessenstand

Neue Kontakte, gute Gespräche und zahlreiche potentielle Abschlüsse

(Gießen, 11. Oktober 2007) Durchweg positiv fällt nach drei Tagen in München das Fazit der Partner des mittelhessischen Gemeinschaftsstands auf der Immobilienmesse Expo Real aus. Als "unverzichtbares Schaufenster" und "hervorragende Kontaktbörse mit kurzen Wegen" bezeichnet der Wetzlarer Oberbürgermeister Wolfgang Dette die international renommierte Fachmesse für Wirtschaftsimmobilien; seine Kollegen aus Gießen und Marburg können ihm da nur zustimmen: der Marburger Oberbürgermeister Egon Vaupel hob besonders die Bedeutung des gemeinschaftlichen Konzeptes hervor. Dass nicht nur die verschiedenen Städte und Landkreise der Region vertreten sind, sondern sich auch Kommunen und Privatwirtschaft bereits zum dritten Mal gemeinsam in München präsentieren, sieht er als entscheidenden Vorteil: "Allein kann man hier kein Licht werfen - sichtbar wird man erst durch die Kooperation." Heinz-Peter Haumann, Oberbürgermeister der Stadt Gießen, fasst zusammen: "Der Auftritt der Region war ein voller Erfolg!"

Dabei war die Stimmung auf der Messe nicht überall gut. Die Expo Real, die mit 23.800 Fachbesuchern aus 77 Ländern (+ 13 Prozent) ihren Rekord des Vorjahres erneut überbot, stand auch im Zeichen der US-Finanzkrise. Die Mittelhessen schienen davon jedoch nicht betroffen.

Besonders die am Gemeinschaftsstand beteiligten Unternehmen zeigen sich hochzufrieden. "Die beste Expo, die wir je besucht haben", resümiert Dr. Alexander Saring von der Gießener Dienstleistungsgesellschaft für Projektsteuerung und Baumanagement bauWerk: "Bis zur Schließung der Messe haben sich für uns Kontakte und potentielle Aufträge ergeben, die weit über das Jahr 2008 hinausreichen werden." Auch die Adolf Lupp GmbH & Co. KG aus Nidda, die sich am ersten Tag der Messe noch skeptisch gegeben hatte, zieht eine positive Bilanz und kündigt bereits ihre Teilnahme im kommenden Jahr an. Sicher auch wieder dabei: KuBuS, das Wetzlarer Unternehmen für Stadtplanung und Projektentwicklung. Wolfgang Kunz und Achim Schäfer können Erfolge verbuchen und loben die gute Atmosphäre auf dem Mittelhessenstand. Ganz ähnliche Äußerungen seitens der vier anderen Wirtschaftsvertreter: IMAXX GmbH, JFP Fischer Projekt GmbH und der Volksbanken Mittelhessen und Wetzlar-Weilburg. Letztere war zum ersten Mal auf Messe und Mittelhessenstand vertreten und wird auch in Zukunft dabeibleiben. "Wir haben viele Kunden getroffen und nehmen gute Kontakte und potentielle Geschäfte mit nach Wetzlar", so Vorstandsvorsitzender Ulrich Jakobi.

Die große Präsenz von kommunalen Entscheidungsträgern auf der Messe wurde dabei allgemein begrüßt. Die Expo Real sei eine großartige Gelegenheit, zahlreichen Entscheidungsträgern zu begegnen.

Grundsätzlich positive Stimmung auch unter den kommunalen Partnern. "Unsere Erwartungen haben sich voll erfüllt", sagt Walter Gerharz von der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez. Die Vertreter des Vogelsbergkreises, der Landkreise Marburg-Biedenkopf und Gießen sowie der Städte Gießen, Wetzlar und Marburg schließen sich dem an. Allerdings sei die Besucherzahl am Stand niedriger gewesen als im Vorjahr, meint die Leiterin der Wirtschaftsförderung des Landkreises Gießen, Gabriele Gotthardt. Dies bestätigt auch ihr Kollege von der Stadt Marburg, Stadtentwicklungsreferent Wolfgang Liprecht. "2006 war eine größere Aufbruchsstimmung zu spüren. Diesmal gab es weniger Gespräche, dafür aber auch mehr Substanz."

Alle sind sich einig, dass man in Zukunft einen größeren Stand benötigen wird. Der Regionalmanagementverein MitteHessen, Organisator des gemeinsamen Messeauftritts, wird sich für das kommende Jahr dafür einsetzen. Außerdem ist eine stärkere Zusammenarbeit mit den anderen Regionen Hessens geplant - eine Ausrichtung, die auch seitens der Politik forciert wird, wie beim Besuch von Staatssekretär Klaus-Peter Güttler vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung deutlich wurde. Dass die Zusammenarbeit auch inoffiziell schon recht gut klappt, zeigte ein Geschäft der bauWerk GmbH, das in Kooperation mit dem benachbarten Stand der Region Nordhessen in die Wege geleitet wurde.

Der Erfolg der Standteilnehmer freut natürlich auch die Organisatoren. Regionalmanager Jens Ihle und sein Team waren am Mittwochnachmittag, als man wieder Richtung Gießen aufbrach, zwar erschöpft, aber auch hochzufrieden und schon mit Ideen für den nächsten Expo-Besuch beschäftigt. Eine besonders glückliche Besucherin dürfte Frau C. Ranßweiler sein. Sie war die Gewinnerin des Geschicklichkeitsspiels am Mittelhessen-Stand und darf nun ein Wochenende im Lahntal genießen.

 
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