Ihr Ansprechpartner
Manuel Heinrich
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
heinrich(at)mittehessen(dot)de
Telefon: 0641/948889-11
Fax: 0641/948889-20
Unsere Pressemeldungen bei Open PR
Mittelhessen lässt sich von Finanzkrise nicht schrecken
15 kommunale und privatwirtschaftiche Aussteller mit MitteHessen auf der größten Gewerbeimmobilienmesse Europas
Das vierte Jahr infolge präsentiert der Regionalmanagementverein MitteHessen derzeit Vertreter mittelhessischer Unternehmen und Kommunen mit einem Gemeinschaftsstand auf der Expo Real in München. Von Montag bis Mittwoch kommen Aussteller und Besucher aus aller Welt hier auf der größten Gewerbeimmobilienmesse Europas zusammen.
Das Motto der Region lautet: „Mittelhessen: Wo Ideen Wirklichkeit werden“ - ein Motto, das nicht nur in die Zukunft weist, sondern durchaus auch in Rückblick auf die Messeaktivitäten der letzten Jahre zu werten ist. Die meisten der Standteilnehmer können auf erfolgreiche Messekontakte und daraus erwachsene Abschlüsse zurückblicken. Wohl auch deshalb sind sämtliche Partner des Vorjahres diesmal wieder dabei. „Nicht hier sein, heißt Chancen vergeben,“ so Gabriele Gotthardt vom Landkreis Gießen. Das hat sich offensichtlich auch die Albert Weil AG gedacht. Der Limburger Baudienstleister für Planer, Investoren und kommunale Auftraggeber ist zum ersten Mal Mitaussteller und hat die Anzahl der Standpartner auf 15 erhöht.
Insgesamt sieben Kommunen und acht privatwirtschaftliche Unternehmen sind unter dem Dach von MitteHessen vertreten; die meisten von diesen bereits seit 2005. Damals hatte der Verein MitteHessen erstmals privatwirtschaftliche und kommunale Vertreter eingeladen, mit einem gemeinsamen Auftritt auf einer der größten Fachmessen für Wirtschaftsimmobilien das Profil der Region zu stärken. Seitdem ist nicht nur die Messe kontinuierlich gewachsen – mittlerweile stellen hier 1.850 Unternehmen aus 46 Ländern aus –, sondern hat auch der Mittelhessenstand an Bedeutung gewonnen. Ein Umstand, der sich in der Neugestaltung des Auftritts spiegelt. Nachdem im letzten Jahr Kritik am mangelnden Platz laut wurde, hat MitteHessen nachgebessert. Wolfram Dette, Oberbürgermeister Wetzlars lobte denn auch den Stand, der sich mit neuem Gesicht und doppelter Fläche präsentiert, als „ausgesprochen einladend und attraktiv“.
Erwartungen und Kontakte
Bei den Besuchern ist dies angekommen, bereits am Montagvormittag herrschte reger Betrieb an den Stehtischen und waren die Sitzgruppen im Gesprächsbereich regelmäßig ausgebucht. Eine Entwicklung, mit der durchaus nicht zu rechnen war; denn während im vergangenen Jahr die amerikanische Wirtschaftskrise die Euphorie gedämpft hatte, drückt in diesem Jahr die Finanzkrise auf die Stimmung. Mit gemischten Gefühlen sei man auf die Messe gefahren, sagt Heiner Geißler von der Gießener Gesellschaft für Immobilienmarketing IMAXX. Ein Grund auf einen Messeauftritt zu verzichten, sei dies aber nicht.
Am Mittelhessenstand sind die Stimmen zur aktuellen wirtschaftlichen Situation relativ gelassen. Als ein großes mittelständisches Unternehmen stünde man gut da, sagt zum Beispiel Thomas Lupp von der Adolf Lupp GmbH & Co. KG aus Nidda. Die mittelhessischen Partner vertrauen auf die eigene Kompetenz und auf seriöse und solvente Partner – wie beispielsweise Klaus Rohletter von der Albert Weil AG aus Limburg betont. Die aus Gießen kommende Gesellschaft für Projektberatung und Baumanagement bauWerk sieht in der aktuellen Situation sogar eine Chance: „Noch nie sind so viele Banken auf uns zu gekommen,“ meint Dr. Alexander Saring. Er sieht das eigene Unternehmen als „Problemlöser“: „klein und flexibel, so dass der Fokus schnell weg vom Verkauf, hin zur Revitalisierung von Objekten gelenkt werden konnte.“ Auch die Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez zeigt sich entspannt: „Die Finanzkrise wird an keinem vorbei gehen,“ prognostiziert Walter Gerharz, die eigene Region stehe aber relativ gut dar – zwischen den Ballungsräumen Rhein-Main und Rhein-Ruhr gelegen, rechnet man hier eher mit Zuwachs. Und auch die Universitätsstadt Gießen zeigt sich optimistisch: Einen guten Zeitpunkt, nennt Sabine Wilken-Görich die diesjährige Expo Real: „Wir haben große Gewerbeflächen im Angebot, die bereits erschlossen sind und auf denen erste Projekte verwirklicht werden. Ein gutes Signal, das hoffentlich Folgeinvestoren anzieht!“
Auch die anderen Kommunen – der Landkreis Gießen, der Landkreis Marburg-Biedenkopf, die Stadt Wetzlar, die Universitätsstadt Marburg und der Vogelsbergkreis – und Wirtschaftsunternehmen – die IMAXX GmbH, die JFP Fischer Projekt GmbH, die KuBuS architektur + stadtplanung GbR und die Volksbanken Mittelhessen eG und Wetzlar-Weilburg eG – sehen positiv auf die drei Münchener Messetage: Schließlich führt man hier in drei Tagen so viele Gespräche, wie man sonst in drei Wochen nicht zustande brächte, freut sich Thomas Lupp.




