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Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler zu Gast beim Netzwerk Bildung
Regionalmanagement MitteHessen bietet strategische Partnerschaft an
Regierungspräsident a.D. Wilfried Schmied, Vorsitzender von MitteHessen hatte die Staatsministerin begrüßt und ihr die Arbeitsweise des Regionalmanagementvereins nahe gebracht: „In den Leitbereichen Bildung, Infrastruktur und Innovation stärken wir die Region durch projektorientiertes Regionalmanagement. Dies passiert in Arbeitskreisen, in denen sich alle Mitglieder beteiligen können“. Auf diese Weise habe das Netzwerk Bildung bereits das mittelhessische Weiterbildungsportal ins Leben gerufen und sich um den Erhalt von Berufsschulstandorten in der Region gekümmert. „Die Region mit der geringsten Jugendarbeitslosigkeit zu werden haben wir uns vorgenommen“ ergänzte Dr. Pott, der deutlich machte, dass der Standortfaktor Bildung für Mittelhessen eminent wichtig ist. Angelika Berbuir, Leiterin der Arbeitsagentur Wetzlar ergänzte, dass dieses Jahr in ihrem Bereich alle Lehrstellen vermittelt werden konnten und ein sehr hoher Versorgungsgrad herrsche. „Dies gelingt auch durch die gute Vernetzung – man kennt sich eben!“ verdeutlichte sie die nachhaltigen Vorteile der Bildungs-Runde, die sich zweimal im Jahr trifft.
Dr. Pott betonte: „Wir sind eine starke Bildungsregion, angefangen von den drei Hochschulen, über die Weiterbildung, die Schulen bis zu den Kindertagesstätten. Und wir wollen noch besser werden.“ Zur Qualifizierung der Leitungen von Kindergärten gibt es dank des Netzwerks Bildung einen eigenen Bachelor-Studiengang bei StudiumPlus in Wetzlar. Hier haben vor Kurzem 14 Studentinnen ihre Ausbildung begonnen. „Darauf sind wir stolz“, so Prof. Dr. Ulrich Vossebein von der Fachhochschule Gießen-Friedberg, der besonders auf den Transfer zwischen Praxis, Fachhochschul-Know-How und pädagogischen Elementen der Justus-Liebig-Universität hinwies – eine bundesweit einmalige Einrichtung, die sich an Erzieherinnen und Erzieher mit Berufserfahrung richte.
Dorothea Henzler, die vom FDP-Landtagsabgeordneten Wolfgang Greilich begleitet wurde, berichtete über ihre Planungen für „selbstverantwortliche Schulen“. Daraus ergebe sich die Notwendigkeit der Qualifizierung, erläuterte die Kultusministerin, die ebenfalls große Stücke auf die Verzahnung von Einrichtungen hält, sei es zwischen Kindertagesstätten und Grundschulen, aber auch zwischen Haupt- und Realschulen und Berufsschulen.
Henzler: „Ich werde an sie denken!“
Von den Ergebnissen des Netzwerks Bildung zeigte Henzler sich beeindruckt und versprach zum Abschied: „Ich werde an sie denken.“ „Der Grundstein für zukünftige strategische Partnerschaften wurde gelegt“, war sich Wilfried Schmied sicher, der die Ministerin mit einem Blumenstrauß verabschiedete.




