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Erfolgreiche Gespräche zum interkommunalen Gewerbegebiet
Fortsetzung des Dialogs um die Entwicklung der Gewerbeflächen am Gießener Südkreuz auf der Expo Real
(München, 9. Oktober 2007) Von Montag bis Mittwoch präsentiert sich die Region Mittelhessen mit 14 Vertretern aus Privatwirtschaft und Kommunen auf der internationalen Immobilienmesse Expo Real in München. Neben vielen anderen Vorteilen des gemeinschaftlichen Auftritts wird immer wieder die starke Präsenz von Politikern genannt. Besonders die Unternehmen profitieren davon, dass sie an dem vom Verein MitteHessen initiierten und organisierten Stand mit Bürgermeistern, Stadt- und Landräten sowie Regierungspräsident Wilfried Schmied ins Gespräch kommen. „Ein vergleichbares Zusammentreffen von so vielen Entscheidungsträgern in Gießen selbst zu organisieren, ist nahezu unmöglich,“ meint zum Beispiel Jörg Fischer von der Pohlheimer JFP Fischer Projekt GmbH. Da sein Unternehmen überwiegend mit Kommunen zusammenarbeitet, ist der gemeinschaftliche Messeauftritt für ihn eine hervorragende Plattform und seit dem Start der mittelhessischen Messekooperation im Jahr 2005 ein Muss.
Doch nicht nur die Wirtschaftsvertreter nutzen die Messe zum Austausch, auch die Politiker untereinander ergreifen die Gelegenheit, in der eigenen Region begonnene Dialoge in München weiterzuführen. So kamen am Dienstagmittag mehrere Bürgermeister mit dem Ziel zusammen, Differenzen um die Entwicklung zusammenhängender Gewerbeflächen am Gießener Südkreuz auszuräumen. Unter der Federführung Wilfried Schmieds wurde die Annäherung, die sich bereits bei Gesprächen in Gießen abgezeichnet hatte, vorangetrieben. Nach dem Gespräch zeigten sich der Gießener Oberbürgermeister Heinz-Peter Haumann, die Bürgermeister Matthias Klose (Fernwald), Dr. Ulrich Lenz (Linden), Horst Röhrig (Langgöns), Karl-Heinz Schäfer (Pohlheim) und Dr. Manfred Schmidt (Hüttenberg) sowie Regierungspräsident Wilfried Schmied zufrieden.
Schmied konkretisierte den Gesprächsinhalt: „Die Lösung könnte aus unserer Sicht darin liegen, dass die Stadt Linden zunächst nur etwa die Hälfte der Gesamtfläche „Pfaffenpfad“ realisiert und die Beteiligten einem Flächenverzicht in ähnlicher Größenordnung zustimmen.“ Gefragt sind hier die Städte Gießen und Linden sowie die Gemeinde Hüttenberg. Auf Grundlage der in Gießen und München entwickelten Vorschläge wird, so hofft Schmied, der Dialog in Kürze in Gießen zu einem für alle Beteiligten positiven Abschluss gebracht werden. „Wir müssen alles daran setzen, dass der herausragende Standort am Gießener Südkreuz möglichst schnell am Markt angeboten werden kann,“ resümiert Schmied.
Die Vertreter des Vereins MitteHessen, dessen Vorsitzender Regierungspräsident Schmied ist, begrüßten das Zustandekommen der Politikerrunde sehr, zeigt sich darin doch einmal mehr die übergreifende Bedeutung des gemeinschaftlichen Messeauftritts. „Das 'Zusammen Wachsen' der Region ist unser Ziel“, so Geschäftsführer Dr. Matthias Leder, „der Gemeinschaftsstand in München mit seiner großen Präsenz von Entscheidungsträgern ist ein Weg dorthin.“




