Talent, Elan und jede Menge Herzblut in Wetzlar
Kurz vor der Jahrtausendwende aufgestiegen und von der finanzstarken Konkurrenz zunächst belächelt, bestreiten die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar mittlerweile ihr zwölftes Erstliga-Jahr in Folge und haben sich heimlich, still und leise zur hessischen Topadresse in der "stärksten Liga der Welt" gemausert!
Während die Heimspiele der Grün-Weißen früher noch in der altehrwürdigen Dutenhofener Sporthalle stattfanden, die von den Fans auch liebevoll als "größte Kneipe Mittelhessens" bezeichnet wurde, finden die spannenden Ligaduelle mit Spitzenteams wie dem THW Kiel, dem HSV Hamburg oder den Rhein-Neckar-Löwen mittlerweile in der modernen RITTAL Arena in Wetzlar statt – und das regelmäßig vor der stimmungsvollen Kulisse von über 4000 Zuschauern, die ihren Teil dazu beitragen, dass den „jungen Wilden aus Wetzlar“ auch immer wieder Überraschungssiege gegen favorisierte Gästeteams gelingen.
Der Club, der aus den Trägervereinen TSV Dutenhofen und dem TV Münchholzhausen hervorgeht, stellt nicht erst in dieser Spielzeit eine der jüngsten Teams der Liga, gespickt mit zahlreichen Talenten aus der Region. Dazu sind die „Grün-Weißen“ der Bundesligisten mit den meisten deutschen Spielern im Kader. Dafür gelobt werden die Lahnstädter regelmäßig von Bundestrainer Heiner Brand, der mit Sven-Sören Christophersen und Timo Salzer aktuell zwei Wetzlarer in seinen Nationalmannschaftskader berufen hat. Weitere Akteure wie Junioren-Weltmeister Kevin Schmidt stehen im Fokus des Bundestrainers.
Jugendarbeit wird bei der HSG Wetzlar seit vielen Jahren großgeschrieben. Gleich vier deutsche Meistertitel konnte der mittelhessische Nachwuchs feiern, zahlreiche Talente fanden den Weg in den Profi-Handball. Damit das so bleibt, hat der Verein in diesem Jahr, in Kooperation mit zahlreichen Vereinen aus der Region, das "Leistungszentrum Mittelhessen" (LZMH) ins Leben gerufen, in dem mittlerweile eine stattliche Anzahl von Jugendspielern gefördert wird. Dabei kümmern sich namhafte Trainer und Verantwortliche um die sportliche Weiterentwicklung der Talente.
Stolz kann der Club aus dem Lahn-Dill-Kreis auch auf sein soziales Engagement sein. Immer wieder besuchen die Bundesliga-Profis Schulklassen in der Region, um im Unterricht für Sport und Bewegung zu werben. Zudem unterstützt die HSG Wetzlar seit Jahren die Kinderhilfsorganisation "Menschen für Kinder" sowie die Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg, deren Logo die Handball-Mannschaft auf der Teamkleidung trägt.
Unterstützt wird die HSG Wetzlar von über 100 Partnern und Sponsoren, die vornehmlich im heimischen Raum angesiedelt sind. Bei den insgesamt 17 Saison-Heimspielen können diese Spitzensport in exklusivem Ambiente genießen: im „VIP Premium Club“ oder dem „VIP Business Club“, als Gast oder auch Gastgeber, mit Geschäftspartnern und Freunden. Auf den zum Spielfeld hin vorgelagerten VIP-Sitzplätzen heißt es nicht nur „sehen und gesehen werden“! Dort treffen sich Vertreter der regionalen Wirtschaft und des öffentlichen Lebens, um sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen und Netzwerke zu bilden.
Sportliches Ziel der HSG Wetzlar ist es in dieser Saison, trotz der finanziellen Übermacht vieler Ligakonkurrenten, einen gesicherten Mittelfeldplatz zu belegen und langfristig ein Mitglied der "stärksten Handball-Liga der Welt" mit Topstars wie Pascal Hens, Michael Kraus oder Holger Glandorf zu bleiben.





