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Weiterbildungsangebote und -förderung in Mittelhessen

Hochschulen

Justus-Liebig-Universität Gießen
Studierende (WS 10/11): 24.155
Wiss. Personal: 1.951
Gegründet: 1607

Philipps-Universität in Marburg
Studierende (WS 10/11): 21.597
Wiss. Personal: 2.144
Weltweit älteste protestantische Universität, gegründet 1527

Technische Hochschule Mittelhessen
Studierende (WS 10/11): 12.613
Wiss. Personal: ca. 390
Gegründet: 1971

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Wissenschaft - Spitzentechnologie aus Tradition

Studierendendichte: Gießen ist bundesweit spitze

Mittelhessen ist die Region mit der höchsten Studierendendichte im bundesdeutschen Vergleich: Von 100 Einwohnern Mittelhessens sind statistisch gesehen 5 an einer Hochschule eingeschrieben. Auf der Ebene der Universitätsstädte hat Mittelhessen die Nase sogar ganz vorn: Gießen hat mit 30 % die höchste Studierendendichte aller deutschen Universitätsstädte mit mehr als 20.000 Studierenden. Darüber hinaus bietet die Justus-Liebig-Universität Gießen mit Medizin, Veterinärmedizin, Agrar-, Haushalts- und Ernährungswissenschaften eine bundesweit einzigartige Fächerkonstellation.

Forschung und Technologie auf Weltniveau

Dass in dieser Masse auch Klasse steckt, zeigt die Anerkennung im Rahmen der Exzellenz-Initiative der Bundesregierung: Die Justus-Liebig-Universität in Gießenbeheimatet das Exzellenzcluster Cardion PulmonarySystem 2 und das International Graduate Centre for the Study of Culture. Damit befinden sich in Gießen zwei der insgesamt sechs ausgewählten wissenschaftlichen Leuchttürme Hessens. Zudem gibt es weitere Auszeichnungen, wie für Gießen „Stadt der jungen Forscher 2010“. Mit dem LOEWE-Zentrumfür hyperproliferative Erkrankungender Lunge und der Atemwege3 wird die Forschungsregion Mittelhessen weiter gestärkt. In Marburg ist ebenfalls herausragendes Forschungs- und Technologiepotential vorhanden: die Philipps-Universität mit elf Leibniz-Preisträgern, das Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie sowie dem BSL-4 Hochsicherheitslabor für virologische Forschung (eines von dreien europaweit).

Hochschulen als Innovationsschmieden

Die drei mittelhessischen Hochschulen erweisen sich in diesem Zusammenhang als Innovationsschmieden mit einem unschätzbaren Pool an qualifizierten Arbeitskräften und Know-how, von dem gerade die regionale Wirtschaft profitiert. So hat etwa die optische Industrie in Mittelhessen eine lange Tradition und ist mit so berühmten Namen wie Ernst Leitz, Minox und Hensoldt verbunden. In mittelhessischen Unternehmen wurden dank Spitzentechnologie Produkte entwickelt, die wie die berühmte Leica-Kamera zu Weltruhm gelangten.

Biotechnologie, Medizintechnik und Pharmaindustrie

Die mittelhessischen Hochschulen genießen ein hohes Ansehen als Standort für medizinische Forschung und Anwendung. Biotechnologie, Medizintechnik und Pharmaindustrie sind Anwenderbranchen, die von dieser Kompetenz profitieren und in der Region ein hohes Entwicklungspotenzial besitzen. Existenzgründer und Investoren finden in Mittelhessen starke Partner zur Verwirklichung ihrer Ziele. Mit der Gründung des Medizinwirtschaftsclusters timm hat das Regionalmanagement Mittelhessen vor zwei Jahren die formelle Voraussetzung für eine enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft in der Region geschaffen. timm bietet die Plattform für Kooperationen und Wissenstransfer innerhalb der Medizinwirtschaft in Mittelhessen. Neue Technologien, Verfahren und Werkstoffe stehen dabei im Vordergrund.

Unterstützung bei Firmengründungen

Die Region Mittelhessen bietet neben einem idealen Investitionsklima die Chance, interessante Kontakte zu Forschung und Entwicklung zu knüpfen. Institutionen wie die TransMIT GmbH und das Transferzentrum Mittelhessen unterstützen die Vernetzung der lokalen Wirtschaft mit den mittelhessischen Hochschulen und sorgen dafür, wissenschaftliche Erkenntnisse in betriebliches Anwendungs-Know-how zu überführen.

 

 
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